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Bei der Fertigung meiner Schmuckstücke hat der verantwortungsvolle Umgang mit wertvollen Materialien einen sehr hohen Stellenwert. Als Mutter zweier Kinder und Ausbilderin bin ich „nah dran“ an der „Generation Z“ den jungen Menschen, die gerade die Schwelle des Erwachsenseins überschritten haben. Das ist die Generation, die alle Hände voll zu tun haben wird, unsere Gesellschaft und unseren Planeten vor dem umwelttechnischen und finanziellen Untergang zu retten. Ich fange schon mal hier in meiner engsten Umgebung damit an, das mir Mögliche dazu beizutragen.
Bei meiner Arbeit bedeutet das für mich vor allem, bereits vorhandene Materialien möglichst weiterzuverwenden. Ich arbeite deshalb unter anderem mit Edelmetallen, die aus nicht mehr getragenen Schmuckstücken zurückgewonnen werden. Auch Edelsteine und Diamanten aus vorhandenem Schmuck können häufig erneut verwendet werden. Auf diese Weise bleiben wertvolle Materialien im Kreislauf und können Bestandteil neuer Schmuckstücke werden.
Im Schmuck- und Edelmetallbereich gibt es darüber hinaus verschiedene Zertifizierungs- und Standardsysteme, die sich mit ökologischen und sozialen Anforderungen an Gewinnung, Verarbeitung und Lieferketten befassen. Dazu gehört beispielsweise das „Fairmined“-Siegel für Gold, das von der Alliance for Responsible Mining vergeben wird, oder das Gütesiegel „Responsible Jewellery“ das vom Responsible Jewellery Council (RJC) etabliert wurde.
Bei der Fertigung meiner Schmuckstücke arbeite ich bereits seit vielen Jahren mit Edelmetallen, die aus dem Recycling von nicht mehr getragenen Schmuckstücken wiedergewonnen werden. Das Recycling wird dabei von einer Scheideanstalt übernommen. Meine Scheideanstalt ist seit 2013 zertifiziertes Mitglied des Responsible Jewellery Councils (RJC).
Das Unternehmen erfüllt die Anforderungen des RJC „Code of Practices“ (COP), der unter anderem Vorgaben zu Menschenrechten, Umweltstandards, Geschäftsethik und Materialrückverfolgbarkeit enthält. Die Einhaltung der Anforderungen wird durch unabhängige Auditoren überprüft und im Rahmen regelmäßiger Rezertifizierungen erneut bewertet.
Die von mir verarbeiteten Edelsteine stammen häufig ebenfalls aus bereits vorhandenem Schmuck. Durch mein Wissen als Gemmologin (Edelsteinkundige) und Diamantgutachterin ist es mir möglich, aus altem Schmuck entnommene Edelsteine und Diamanten zu bestimmen, monetär einzuschätzen und schlussendlich zu zertifizieren.
Manchmal ist ein Edelstein abgetragen oder einfach schlecht geschliffen. Macht nichts! Ich kenne in Deutschland ansässige, sehr talentierte Edelsteinschleifer, die solchen Steinen in meinem Auftrag einen aktuellen Präzisionsschliff „verpassen“ können. So entstehen aus alten Schätzchen neue „Stars und Sternchen“ am Schmuckhimmel. Und das mit kurzen Wegen, denn die Schleifarbeiten werden hier in Deutschland ausgeführt.
Viele meiner Kunden nutzen diese Möglichkeiten bereits: Sie bringen mir ihre Erbstücke. Ich analysiere, welche Steine „gerettet“ und umgeschliffen werden können. Ob Ihr Schmuck sich für eine Umarbeitung eignet, erfahren Sie in einem Gespräch mit mir. Alternativ kann er als Altgold eine finanzielle Basis für ein neues, individuelles Schmuckstück bieten.
Sie wollen sehen und erleben, wo und wie Ihr schmuck entsteht? Kein Problem! Besuchen Sie meine Werkstatt! Hier können Sie live davon überzeugen, wie Ihr Schmuck an meinem Eichenwerktisch entsteht. Sehen Sie meine Maschinen und Werkzeuge. Beratungsbereich und Werkstatt-Atelier bilden eine offene, helle Einheit.